Kunst die wirkt

Kunst auf Glas - Axel Neumann
Motive der Füllermalerei in unterschiedlichen Projekten auf Glas aufgebracht
Wenn die Sonne durch Buntglasfenster tritt, bleibt die Zeit stehen. Schon die Baumeister der Gotik wussten diesen Effekt meisterhaft zu nutzen. Der Raum atmet pure Ästhetik und je nach Sonnenstand und Jahreszeit wandern die Farben gemeinsam mit den Sonnenstrahlen durch den Raum.

Die speziellen Farbkombinationen und weichen Farbübergänge der Füllermalerei haben eine beruhigende und harmonisierende Wirkung auf den Betrachter. Wenn sie auf Glas aufgebracht werden und das Licht sie zum Leben erweckt, wird dieser Effekt besonders spürbar. Nutzen Sie diesen wunderbaren Effekt für ihr nächstes Bauprojekt. Die Umsetzung ist weniger kompliziert, als sie erwarten. Lassen sie sich auf den nächsten Seiten von unseren Ideen inspirieren und erfahren Sie auch mehr über die praktische Umsetzung von "Kunst auf Glas".

Dass Kunst heilen kann, wussten schon die alten Inder. Sie behandelten ihre Patienten erfolgreich mit Farbe und Klang. Niels Finsen erhielt 1903 sogar den Nobelpreis für Medizin für seine Forschung zur Wirksamkeit von Farbe und Licht auf die Psyche und den Körper des Menschen. In den mittelalterlichen Hospitälern der Araber wirkten sogar mehr Musiker als Ärzte. Diese Therapien basieren auf einem uralten Wissen über das menschliche Schwingungssystem. Farben bestehen genauso wie Klänge aus Frequenzen, die etwas ganz Bestimmtes im Menschen zum Klingen bringen können. Wer dafür zugänglich ist, kann von ihrer wohltuenden und heilsamen Wirkung nachhaltig profitieren.

Die Füllermalerei hat eine besondere Bindung zu diesem ganzheitlichen Wissen, denn sie geht auf eine Inkubationserfahrung zurück. Das ist eine Ritualpraxis, die schon vor 3000 Jahren bevorzugt im Heilwesen zum Einsatz kam.
Der geneigte Leser dieser Website weiß (und möge die Wiederholung an dieser Stelle verzeihen), dass der Künstler sich vor 26 Jahren drei Wochen lang in absolute Dunkelheit, Stille und Isolation zurückgezogen hat. Dabei wurden Millionen Bilder vor seinem geistigen Auge sichtbar. Damals wusste er noch nicht, dass er eine sogenannte „Höhleninkubation“ praktiziert hatte. Die alten Griechen (und viele andere Kulturen unterschiedlichster Epochen) haben Inkubationen durchgeführt, um sich Wissen aus einer anderen Ebene des Seins zugänglich zu machen. Die Praxis war eng mit dem Heilwesen verbunden. Die dabei erlebten Visionen gaben Hinweise auf benötigte Medizin, halfen beim Bewältigen von Krisen und dem Erlangen von Weisheit. In den Augen der israelischen Altertumsforscherin Yulia Ustinova sind die mit einer solchen Erfahrung verbundenen Visionen und Empfindungen zeitlos. Sie sieht sie in dieser Kunst verkörpert.
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Bei der Betrachtung von Axel Neumanns Kunst, musste ich an antike Griechen denken, die in Höhlen hinabsteigen und danach von tunnelartigen Erfahrungen berichten, von Bildern, die sie umkreisen und dem hellem Licht, das sie als Bildnis eines göttlichen Geschöpfes empfanden. Ich spüre, dass diese überwältigenden Visionen und die Empfindungen aus einer Mischung von überschwänglicher Freude und Ehrfurcht, zeitlos sind. Sie sind in Axel Neumanns Kunst verkörpert.
Yulia Ustinova. Autorin von “Caves and the Ancient Greek Mind. Descending Underground in the Search for Ultimate Truth.” Oxford, 2009